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Forstverein für NRW: Kompetenz in Sachen Wald und Forstwirtschaft.

FV NRW: „Was muss sich ändern im Wald?“ – Diskussionsaufruf der Forstvereins-Positionen

Vorstand und Beirat haben in ihrer Sitzung am 26. Januar 2016 ein vorläufiges Fazit gezogen und möchten die "9 Schwerter Thesen" zur Positionierung des Forstvereins zur breiten Diskussion in der Mitgliedschaft stellen.

"Der Forstverein setzt sich dafür ein, dass

  1. wir eine ehrliche Multifunktionalität in den Wäldern bekommen / erhalten,
  2. wir ehrliche Debatten führen (über Nutzungen im Wald, über Naturschutz, Biodiversität und Stilllegung im Wald, über die Speicherung von CO2, über Notwendigkeit und Grenzen von Erholung im Wald),
  3. es möglich bleibt, einen Ertrag im Wald zu erwirtschaften,
  4. ein angemessener Nadelholz-Anteil an der Wald-Bestockung erhalten bleibt,
  5. Totholz nicht generell der Nutzung entzogen wird,
  6. weitere obligatorische Stilllegungen im Wald unterbleiben,
  7. wieder mehr Vertragsnaturschutz im Wald gemacht wird und weniger Naturschutz über Ordnungsrecht,
  8. das Flächenmanagement in NRW zu einer aktiven Waldflächen-Mehrung führt,
  9. künftige Gesetzesnovellierungen (insbes. Landesnaturschutzgesetz, Landesforstgesetz) diese Kerngedanken enthalten bzw. umsetzen und nicht unmöglich machen."

Bitte beteiligen Sie sich deshalb zahlreich an dieser internen Diskussion und senden Sie uns Ihre Kommentierungen und Anregungen möglichst bis zum 31.03.2016 an die Geschäftsstelle des FVNRW (nrw@forstverein.de). Im Anschluss daran wird ein dazu einberufenes Redaktionsteam eine endgültige Version des Positionspapiers und eine Stellungnahme des Forstvereins zum überarbeiteten Entwurf des neuen Landes-Naturschutz-Gesetzes NRW ausarbeiten.