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Wenn aus Nachbarn Freunde werden!

Deutsch-Polnischer Austausch – eine Erfolgsgeschichte seit über 40 Jahren


Der Austausch deutscher und polnischer Forstkollegen hat im Deutschen Forstverein eine lange Tradition. Schon seit 40 Jahren finden hier gegenseitige Besuche statt, die einen regen Informationsaustausch, einen forstlichen Blick über den Tellerrand und grenzübergreifende zwischenmenschliche Kontakte ermöglichen.

Ursprünglich entstanden ist der deutsch-polnische Austausch auf Ebene der Länderforstvereine. Angeregt wurde er vom Nordwestdeutschen Forstverein. Auf Initiative von Karl Möhring wurde eine Vereinbarung mit dem Polnischen Forstverein (Polskie Towarzystwo Lesne, PTL) geschlossen, die die Bedingungen dieser Kooperation definiert. 2010 wurde diese Kooperation erweitert, und es wurde auch eine Vereinbarung mit dem Deutschen Forstverein geschlossen. Der alljährlich stattfindende Austausch, der bis zu diesem Zeitpunkt meist im Gebiet des NFV stattfand, erstreckt sich seitdem auch auf alle anderen Bundesländer.
Wesentlich getragen initialisiert wurde der Austausch vor allem durch Herrn Hanno Müller-Bothen, den ersten Beauftragten des DFV für eben diesen Austausch. Seit 2018 ist nun mit Bogdan Witkowski den Austausch zuständig und begleitet mit großer Leidenschaft jährlich mehrere Delegationen in sein altes Heimatland.

Im Vordergrund der jeweiligen (Gegen-) Besuche steht natürlich der Blick über den forstlichen Tellerrand. In Polen sind ca. 30 % der Landesfläche von Wäldern bedeckt, ca. 80 % davon sind Staatswald. Dieser wird bewirtschaftet von den polnischen Staatsforsten „Lasy Panstwowe“. Dabei prägt uns nicht nur die Nachbarschaft, sondern insbesondere auch die historischen Grundlagen. Die Grundlagen der Bewirtschaftung unserer beiden Länder basieren auf den  preußischen Forstverwaltungen. Heutzutage wird die Forstwirtschaft unserer beiden Länder durch die Europäische Union geprägt. Gerade zu den Themen Natura2000, Nature-Restauration-Law oder Ähnlichem tauschen wir uns direkt und regelmäßig aus. Jeder legt die Rechtslagen anders aus und gemeinsam können wir voneinander lernen. Hierzu besucht uns jedes Jahr eine Woche lang eine Delegation in Deutschland und anschließend folgt der Gegenbesuch für die Vereinsmitglieder nach Polen. Hierbei setzt sich die Delegation sowohl aus „alten Hasen“ als auch durch junge Kolleginnen und Kollegen des Jungen Netzwerk Forst zusammen.

Die enge Partnerschaft bietet nicht nur die Möglichkeit einmal im Jahr nach Polen zu reisen, sondern auch jedem Mitglied die Möglichkeit für lokale Kontakte.

Sei es für die Planung einer Fortbildung als auch für Praktikumsplätze, Anwärter-/Referendariats Reisezeit und Auslandssemester unterstützen wir sehr gerne mit passenden Ansprechpartnern.


Interesse geweckt? Unter „Reisen“ finden Sie viele spannende Einblicke in unsere erfolgten Austausche.

Ihr Ansprechpartner:

 

„Geboren und aufgewachsen bin ich südwestlich von Danzig in Bytow (Bütow), einer kleinen Stadt der kaschubischen Seenplatte. Diese hügelige Wald- und Seenlandschaft hat meine Kindheit so stark geprägt, dass ich bereits damals wusste, dass ich mein zukünftiges Berufsleben mit der Natur und dem Wald verbinden möchte. So bin ich beim Forst gelandet. Nach dem Studium der Forstwirtschaft in Göttingen und Anwärterdienst in Hessen habe ich meinen Berufsweg zunächst bei HessenForst im Forstamt Burghaun eingeschlagen. Seit 7 Jahren arbeite ich als Regionalbeauftragter für die forstliche Förderung des Regierungspräsidiums Darmstadt."

Polen-Beauftragter

Bogdan Witkowski
witkowski@forstverein.de