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Berichte

Forstverein fordert Ersatz für Forschungsförderung aus dem Waldklimafonds

„Die Streichung des Waldklimafonds ist völlig unverständlich“ erklärt Ulrich Schraml, Präsident des Deutschen Forstvereins. „Die von den Regierungsfraktionen getroffene Entscheidung trägt wenig

zur Konsolidierung des Bundeshaushaltes bei, trennt die Waldforschung in Deutschland aber von einem wichtigen Lebensnerv“.

Eine der Kernaufgaben der Forstvereine in Deutschland ist der fachliche Austausch der Forstleute und Waldbesitzer auf wissenschaftlicher Grundlage. Forschung muss dazu schnell in Fortbildungsprogramme und Beratung übersetzt werden. Nur so lässt sich der gesellschaftliche Konsens einer zügigen Klimaanpassung der Wälder sowie der fachlich gut begleiteten Wiederaufforstung Hunderttausender Hektar Kahlflächen sinnvoll angehen. Die aus dem Waldklimafonds finanzierten Forschungen haben in vielen Fällen genau diesen Bedarf befriedigt. Im Einzelfall kommen langjährige Entwicklungsarbeiten, etwa zum Eschensterben oder der Klimaanpassung von Baumarten nun nicht mehr in die geplante Umsetzung, weil die bereits vorbereiteten Schritte nun völlig abrupt gestoppt wurden.

Der Deutsche Forstverein schließt sich daher der Forderung des Deutschen Verbandes forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) nach einem alternativen Förderinstrument des Bundes für die Waldforschung vollumfänglich an.

Hintergrundinformationen:
Der Deutsche Forstverein will gemeinsam mit seinen 11 Länderforstvereinen durch forstpolitische Initiativen, Öffentlichkeitsarbeit und Fort- und Weiterbildungsangebote die Rahmenbedingungen für Wald und Forstwirtschaft in Deutschland verbessern. Mit der Erfahrung und dem Wissen seiner über 7.000 Mitglieder ist der DFV als gemeinnütziger und unabhängiger Verein seit 1899 der erste Ansprechpartner, wenn es um den Wald geht.

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