Quelle: Christian Tech / Tourismus und Kongressmanagement der Stadt Fulda
71. ForstvereinstagungFULDA202418. - 22. September

Wald im Wandel - 125 Jahre Engangement

Seminarstrang 4: Der Leistungswald

Moderiert durch:

  • Johanna Heinemann - Projektentwicklung, Unternehmensgruppe Fürst zu Hohenzollern - Forst
  • Felix Ludwig Hofmann - Vizepräsident des DFV
     

Es erwarten Sie folgende Themen:
 

Seminar 1: 10:45 Uhr bis 11:45 Uhr

Podiumsdiskussion: EEG im Wald - Wirtschaftswunder vs. Waldeingriff


Unter anderem mit:
Jürgen Hey - Sachbereichsleiter Liegenschaftsmanagement, HessenForst
Dr. Carsten Böhm - Präsidiumsmitglied, NABU Bundesverband
Fritz Richter - Leiter, Center-Forst-GmbH

Das erwartet Sie:
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine zentrale Zielsetzung der Politik und der nachhaltigen Wirtschaft. Gerade in waldreichen Bundesländern wie Hessen spielt dabei der Wald auch eine Rolle. So eignen sich in den Mittelgebirgen die windzügigen und bewaldeten Hochlagen als Windkraftanlagenstandorte. Das führt aber zu kontroversen Diskussionen. Wie kann der Wald zum Wohl aller einen Beitrag zur Energiewende leisten?

 

Seminar 2: 12:15 Uhr bis 13:15 Uhr

Hoffnungsanker oder Rohrkrepierer? Die Honorierung von Ökosystemleistungen


Unter anderem mit:
Dr. Stefanie von Scheliha-Dawid - Referatsleiterin, BMEL
Martin Grünebaum - Referent Kulturelle Waldleistungen, Landesforsten Rheinland-Pfalz
Torben Hammer - Head of Innovation Oldershausen, HOFOS GmbH
Dr. Norbert Asche

Das erwartet Sie:
Die Diskussion über eine faire Honorierung von Waldleistungen hat eine lange Geschichte. Neben einzelnen Vorzeigeprojekten kommen gut gemeinte Ideen für alternative Finanzierungsmodelle für Forstbetriebe aber kaum zu einer flächigen Bedeutung. Mit dem klimaangepassten Waldmanagement und seinem geplanten Nachfolgeprogramm unterstützt der Bund inzwischen Forstbetriebe, die sich zur Einhaltung bestimmter Kriterien verpflichten. Ist damit der Einstig in faire Honorierungsmodelle gelungen oder versprechen private Finanzierungsvereinbarungen bessere Chancen? 

 

Seminar 3: 14:15 Uhr bis 15:15 Uhr

Gemeinsam den Wald genießen - Steuerung der Erholungsfunktion


Unter anderem mit:
Impulsvortrag: Dr. Carol Großmann - FVA Baden-Württemberg
Erik Neumeyer - Stv. Geschäftsführer des Deutschen Wanderverbandes
Andreas Klages - Hauptgeschäftsführer Landessportbund Hessen

Das erwartet Sie:
Die Nutzung des Waldes als Erholungs- und Freizeitraum hat nicht zuletzt in der Pandemie zugenommen. Das hat Auswirkungen auf andere Waldnutzungen, aber auch die Erholungssuchenden selbst. Durch eine kluge Steuerung kann Konflikten vorgebeugt werden. Dabei spielen moderne Monitoring-Instrumente sowie digitale Plattformen und Angebote eine wichtige Rolle.

 

Seminar 4: 15:45 Uhr bis 16:45 Uhr

Gemeinsame Wege finden: Klimaschutz und Biodiversität


Unter anderem mit:
Dr. Hans-Martin Hauskeller - Abteilungsleiter NLF, Vorsitzender des DFWR Auschuss für Klimaschutz und Biodiversität

Das erwartet Sie:
Die Megathemen Klimaschutz und Biodiversität im Kontext der nachhaltigen Holzerzeugung und vieler weiterer Leistungen der Wälder bergen viele Zielkonflikte. Diese zu bewerten, Lösungsansätze aufzeigen und den fachlichen Austausch innerhalb der organisierten Forstwirtschaft zu stärken sowie mit dem Naturschutz weiter fokussieren, sind die Ziele des in 2023 gegründeten DFWR-Fachausschuss für Klimaschutz und Biodiversität. Die Entwicklungen und Ziele nach einem Jahr Arbeit sollen diskutiert werden.

 

Seminar 5: 17:15 Uhr bis 18:15 Uhr

Carbon-Cowboys; die feinen Grenzen zwischen Klimaschutz und Greenwashing
 

Unter anderem mit:
Dr. Joachim Krug - JKConsulting
Martin Schröder - Senior Manager Sustainable Investments, KFW Bank
Marcel Kruse - Abteilung Klimatschutz, Energie, Emissionshandel, Umweltbundesamt

Das erwartet Sie:
Der Emissionshandel ist eines der wichtigen Instrumente zum Klimaschutz. Der Wald in Deutschland spielt diesbezüglich aber kaum eine Rolle. Dies steht im Widerspruch zu dem Umstand, dass in Gesellschaft und Unternehmen Wald als DAS Sinnbild eines aktiven Klimaschutzes gilt. Aufforstungsprojekte stoßen auf breite Unterstützung. Diverse Unternehmen entwickeln Alternativen für die Dokumentation und Finanzierung von Klimaschutzleistungen. Wie kann Wald auch in Deutschland einen nachvollziehbaren Beitrag im Klimaschutz spielen, ohne dass es zu “Greenwashing“ kommt?