Nordwestdeutscher Forstverein e.V.

Die Landesforstvereine - Basis des Deutschen Forstvereins

Jahrestagung am 15. Juni 2016 im Marstall des Jagdschlosses Springe

Sicherung und Planung der Waldwirtschaft in Natura-2000-Gebieten Niedersachsens

Foto: Marcus Kühling

Die Jahrestagung des Nordwestdeutschen Forstvereins fand in diesem Jahr in Sprin­ge statt. Vorsitzender Dr. Christian Eberl konnte aus dem gesamten Vereinsgebiet 130 Mitglieder und Gäste begrüßen. In seinem Grußwort freute sich Springes Bürger­meister Christian Springfeld über die große Resonanz und betonte die Bedeutung des Stadtwaldes auch für die Stadt Springe.

Das Impulsreferat für den Fachvortrag hielt in Stellvertretung des Nds. Umweltministers der Referatsleiter „Biologische Vielfalt“ Norbert Burget. Sein Fazit: Trotz der besonderen Verantwortung der öffentlichen Wälder kann aufgrund der europäischen Richtlinien auch der Privatwald nicht von Schutzgebietsvorgaben entlastet werden. Landesregierung und Landkreistag haben dazu aber im landeseigenen Rahmen Erschwernisausgleich für Bewirtschaftungseinschränkungen vereinbart.

Im Vortragsteil stellte zunächst Dr. Marc Overbeck aus der Betriebsleitung der Landesforstanstalt das Vorgehen in den Landesforsten dar. Danach stellten die verantwortlichen Referenten Henning Schmidtke aus dem Landwirtschaftsministerium und Dr. Frank Krüger aus dem Umweltministerium die Möglichkeit des Erschwernisausgleichs für Bewirtschaftungsauflagen und -einschränkungen im privaten Wald vor. Die Vorträge wurden ergänzt durch die Beiträge von Dr. Lutz Mehlhorn (niedersächsischer Landkreistag) und Janine Käding, Leiterin der unteren Naturschutzbehörde beim LK Rotenburg/Wümme.

 

In der sich anschließenden außerordentlichen MGV wurde noch eine neue Satzung verabschiedet, denn die alte datierte noch von 1982. Mit Hilfe der geänderten Satzung soll nunmehr die Gemeinnützigkeit des NFV beim zuständigen Finanzamt beantragt werden.

Zum Abschluss des Vormittags bat Dr. Dietrich Meyer-Ravenstein um Unterstützung des SDW beispielsweise in Form einer Mitgliedschaft. Nur so kann der SDW weiter seine Aufgaben als überparteiliche Institution für die Belange des Waldes wahrnehmen.

Nachmittags wurde in der FG Lauenstein-Krähenberg im NFA Grünenplan an verschiedenen Waldbildern die Themen Erschwernisausgleich, Nutzung in FFH-Gebieten und Entwicklung von Beständen in der Femelwirtschaft eindrucksvoll vorgestellt. Allen Vortragenden und der FG Lauenstein sei noch einmal herzlich für die Unterstützung zum Gelingen der Jahrestagung gedankt.

 

Zu der Tagung gibt es noch einen ausführlichen Artikel von Markus Hölzel im Holzzentralblatt Nr. 27 vom 8. Juli 2016 (pdf-Datei mit 4 MB).

Axel Gerlach

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