Deutscher Forstverein e.V.Presse

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PM: Neue Geschäftsführerin beim Deutschen Forstverein e.V.

Pressemitteilung des Deutschen Forstvereins e.V.

Johanna Werk übernimmt zum Jahreswechsel die Geschäftsführung des Deutschen Forstvereins (DFV). Zuvor hatte sie sich unter anderem in waldbezogenen Stiftungen, an der Georg-August-Universität Göttingen sowie als Hochschulsprecherin des dortigen Jungen Netzwerk Forst für den fachlichen Austausch unter Forstleuten und die Kommunikation von Waldthemen stark gemacht. „Das breit gefächerte Engagement von Frau Werk und ihr bisheriger Werdegang stehen exemplarisch für den erfolgreichen Brückenschlag zwischen Nachwuchsinitiativen und dem ehren- wie auch hauptamtlichen Einsatz im Deutschen Forstverein.“ freut sich der Präsident des Forstvereins Prof. Dr. Ulrich Schraml über den Amtsantritt.

Den kommenden Aufgaben blickt Werk freudig entgegen: "Ich freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben in der Geschäftsführung des Deutschen Forstvereins. Ein besonderer Schwerpunkt wird die Vorbereitung der Jahrestagung im Juni in Rostock sein, die wichtige Impulse für die Forstwirtschaft setzen wird. Zugleich ist es mir ein großes Anliegen, die Mitgliederentwicklung durch attraktive Angebote und einen offenen Austausch aktiv zu begleiten, die forstliche Familie in Deutschland weiter zu vernetzen und den Dialog zwischen den Generationen zu stärken. Dabei möchte ich sowohl jungen als auch erfahrenen Forstleuten mit einem offenen Ohr begegnen.".

Die Bundesgeschäftsstelle in Göttingen wird auch künftig eine unterstützende Rolle für die ehrenamtlich Engagierten der Landesverbände einnehmen und diese insbesondere bei organisatorischen und administrativen Aufgaben entlasten. Ergänzend sollen bestehende Online-Angebote weiterentwickelt und ausgebaut werden, um die forstliche Weiterbildung zu stärken und überregionale Vernetzungsmöglichkeiten mit einem Fokus auf fachlichem Austausch, erlebbarer Gemeinschaft und dem Blick über den eigenen Tellerrand zu schaffen.

Johanna Werk übernimmt die Geschäftsführung von Malte Campsheide, der den Verein nach knapp fünf Jahren intensiver und engagierter Tätigkeit verlässt. Malte Campsheide stellt sich neuen beruflichen Herausforderungen und wechselt als Leiter Holz- und Forstwirtschaft zum Verband der Papierindustrie in die Bundeshauptstadt. In seiner Amtszeit setzte er zahlreiche inhaltliche und strukturelle Impulse – darunter den Aufbau eigener Online-Seminare, die Reaktivierung und Stärkung der Zusammenarbeit mit den europäischen Forstvereinen sowie vielfältige organisatorische Anpassungen zur Entlastung der Ehrenamtlichen im Verein. Darüber hinaus verantwortete er die erfolgreiche Planung und Durchführung der Forstvereinstagung in Fulda sowie die bisherige Vorbereitung für die kommende Tagung 2026 in Rostock. Dem Verein bleibt er weiterhin verbunden und unterstützt diesen ehrenamtlich als Kontaktperson zu den internationalen Forstvereinen im European Forestry Network. Zum Abschied dankt Campsheide dem Präsidium und den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die lehrreichen Jahre: „Die Arbeit beim Forstverein ist Leidenschaft und Herausforderung zugleich. Ich blicke sehr positiv auf diese Zeit zurück und wünsche meiner Nachfolgerin genauso viel Freude an der Vereinsarbeit, wie ich sie hatte!“

Nach dem erfolgreichen Wechsel in der Geschäftsführung blickt der Deutsche Forstverein zuversichtlich auf die anstehenden Aufgaben, besonders die weitere Vorbereitung und Durchführung der 72. Forstvereinstagung vom 03. – 07. Juni 2026 in Rostock.

Ansprechpartnerin:

Johanna Werk (Geschäftsführerin)

werk@forstverein.de, +49 1517 2122-266

Hintergrundinformationen:

Johanna Werk ist der forstlichen Verbandsarbeit seit einigen Jahren eng verbunden. Im Rahmen ihres Studiums der Forstwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen engagierte sie sich früh an der Schnittstelle von Wissenschaft, Praxis und Ehrenamt. Besondere Schwerpunkte setzte sie dabei in der Nachwuchsarbeit und im fachlichen Austausch innerhalb der forstlichen Netzwerke sowie in der Zusammenarbeit mit waldbezogenen Umweltstiftungen.

Über ihr Engagement im Jungen Netzwerk Forst (JNF) war sie im letzten Jahr aktiv in die Verbandsarbeit des Deutschen Forstvereins eingebunden und wirkte an unterschiedlichen inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben mit. Mit ihrer guten Vernetzung innerhalb der forstlichen Branche sowie ihrer Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Ehren- und Hauptamt übernimmt sie nun die Geschäftsführung des Verbandes.


Der Deutsche Forstverein will gemeinsam mit seinen 11 Länderforstvereinen durch forstpolitische Initiativen, Öffentlichkeitsarbeit und Fort- und Weiterbildungsangebote die Rahmenbedingungen für Wald und Forstwirtschaft in Deutschland verbessern. Mit der Erfahrung und dem Wissen seiner über 7.000 Mitglieder ist der DFV als gemeinnütziger und unabhängiger Verein seit 1899 der erste Ansprechpartner, wenn es um den Wald geht.

Das Junge Netzwerk Forst [JNF] versteht sich als Treffpunkt der Forstnachwuchskräfte in Deutschland und ist die Nachwuchsorganisation des Deutschen Forstvereins e.V.. Mit bundesweit über 1.900 Mitgliedern ist das JNF das größte Netzwerk dieser Art in Deutschland und gibt zukünftigen Generationen eine Stimme.

v.l.n.r.: Johanna Werk, Prof. Dr. Ulrich Schraml, Malte Campsheide. Foto: Deutscher Forstverein e.V.