Deutscher Forstverein e.V.

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Berichte

Vom „Umbruch“ zum „Aufbruch“ – neuer Geschäftsführer beim Deutschen Forstverein e. V.

Malte Campsheide übernimmt zum 01. Juli 2022 die Geschäftsführung des Deutschen Forstvereins (DFV). Damit verjüngt sich der Verein weiter und setzt auf Konstanz. Die Geschäftsführung des Jungen Netzwerk Forst (JNF) übernimmt Florian Born.

v.l.n.r. Frau Dr. Ingrid Beitzen-Heineke, Malte Campsheide, Florian Born

Bereits als Assistent der Geschäftsführung tätig, hat sich Malte Campsheide im vergangenen Jahr mit viel Engagement eingearbeitet. Ehrenamtlich übernahm er 2021 zudem die Geschäftsführung des JNF, Deutschlands größter forstlicher Nachwuchsorganisation. Hier trieb er die Einführung professioneller Strukturen weiter voran, was auf der 70. Forstvereinstagung 2022 zur offiziellen Aufnahme in den Forstverein beitrug.


Auf die kommenden Aufgaben freut sich Campsheide sehr: „Der Wechsel des Präsidenten, des Präsidiums und der Geschäftsführung stellt einen Umbruch dar, den ich gemeinsam mit dem Team der Geschäftsstelle und den Präsidiumsmitgliedern in einen Aufbruch für den gesamten Verein lenken möchte“. Die Bundesgeschäftsstelle in Göttingen soll zudem weiter professionalisiert werden, um die Ehrenamtlichen beispielsweise bei Verwaltungsaufgaben zu entlasten und ihnen somit mehr Zeit für die Kernaufgaben des Forstvereins zu ermöglichen. Fachlicher Austausch, erlebbare Gemeinschaft und der Blick über den eigenen Tellerrand sollen auch zukünftig das Motto des Forstvereins sein.


Malte Campsheide übernimmt die Geschäftsführung von Dr. Ingrid Beitzen-Heineke, welche ihren Ruhestand für ein halbes Jahr unterbrochen und interimsweise eingesprungen war. Das Präsidium und die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle danken Frau Dr. Beitzen-Heineke für die stets bereichernde Zusammenarbeit sehr herzlich. Wegen ihres unermüdlichen Einsatzes für den Wald, sowie für die Vereinsmitglieder, hat sie den Forstverein trotz der kurzen Zeit nachhaltig geprägt und einen Grundstein für die kommenden Aufgaben gelegt. Insbesondere ihre unverwechselbare zwischenmenschliche Art zeichnet sie aus, weshalb sie jederzeit herzlich willkommen ist.


Die Geschäftsführung des Jungen Netzwerk Forst wird Florian Born übernehmen. Er ist seit November letzten Jahres beim Forstverein tätig, wodurch die Schnittstelle zwischen dem DFV und JNF noch größer wird. Er möchte sich insbesondere dafür einsetzen, dass noch mehr junge Försterinnen und Förster von dem breiten Angebot des JNF profitieren. So soll auch zukünftig die Gemeinschaft und Vernetzung untereinander sowie der fachliche Austausch im Vordergrund stehen. Als wichtige Vorhaben sind die Weiterentwicklung der Strukturen und die Durchführung der anstehenden JNF-Tagung zu nennen. Zudem sollen Themen, Wünsche und Sorgen junger Waldbegeisterter in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft eingebracht werden.

Hintergrundinformationen:
Der Deutsche Forstverein e. V. möchte gemeinsam mit seinen 11 Länderforstvereinen durch forstpolitische Initiativen, Öffentlichkeitsarbeit und Fort- und Weiterbildungsangebote die Rahmenbedingungen für Wald und Forstwirtschaft in Deutschland verbessern. Mit der Erfahrung und dem Wissen seiner über 6.000 Mitglieder ist der DFV als gemeinnütziger und unabhängiger Verein seit 1899 der erste Ansprechpartner, wenn es um den Wald geht.


Malte Campsheide war für die Themen Wald und Holz bereits in jungen Jahren sehr passioniert. Aufgrund des väterlichen Tischlerberufs und dem Kleinstprivatwald der Familie war das Studium der Forstwirtschaft eine logische Konsequenz. Seinen Bachelor absolvierte er an der Hochschule in Rottenburg, wo er ein Praxissemester beim Deutschen Forstwirtschaftsrat in Berlin integrierte. Hier erwarb er erste Erfahrungen in der forstlichen Verbandsarbeit, was er seitdem weiter vertiefte. Während seines Masterstudiums an der Georg-August Universität in Göttingen fand er den Weg zum Deutschen Forstverein. Als Assistent der Geschäftsführung des Forstvereins und als ehrenamtlicher Geschäftsführer des JNF ist er hier bereits seit über einem Jahr im Einsatz gewesen.


Das Junge Netzwerk Forst (JNF) versteht sich als Treffpunkt der Forstnachwuchskräfte in Deutschland und ist die Nachwuchsorganisation des Deutschen Forstvereins e.V. „Junge Themen“ sollen diskutiert und Impulse gegeben werden. Die nachwachsende Förstergeneration soll vernetzt, zusammengebracht und miteinander bekannt gemacht werden.


Florian Born kommt gebürtig aus dem schönen Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Sein Bachelorstudium absolvierte er an der HAWK in Göttingen, woran sich derzeit ein Master der Forstwissenschaften und Waldökologie an der Georg-August-Universität anschließt. Zudem war er als Revierförster einer Forstbetriebsgemeinschaft in seiner Heimat tätig und absolvierte ein Praktikum beim Deutschen Forstwirtschaftsrat in Berlin. Derzeit arbeitet er halbtags beim Deutschen Forstverein, wo er eng in die Planung und Durchführung der 70. Forstvereinstagung in Braunschweig 2022 eingebunden war.