Rostock.Im Rahmen der 72. Tagung des Deutschen Forstvereins bietet sich in der Rostocker Marienkirche ein musikalischer Höhepunkt. Am Freitag, den 5. Juni 2026, findet aus Anlass der Forstvereinstagung um 19:30 Uhr ein Dankgottesdienst statt, zu dem alle Interessierte herzlich eingeladen sind. Das Hornensemble „Souvenir de Nienover” wird im Rahmen des Gottesdienstes auf Naturhörnern Stücke aus der Hubertusmessenliturgie darbieten. Kirchenmusikdirektor Karl-Bernhardin Kropf wird den Gottesdienst auf der gewaltigen Marienorgel begleiten. Durch den Gottesdienst führt die Rostocker Stadtpastorin Maria Dietz.
Mit dem Dankgottesdienst möchte der Deutsche Forstverein nicht nur die Rückkehr seiner Tagung nach Rostock nach 100 Jahren feiern, sondern auch die Verantwortung der Gesellschaft für den Erhalt der Natur und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen hervorheben. Die anspruchsvolle Musik ist geprägt von Naturhörnern, die mit ihrem rauen Klang ein Stück Natur in den Kirchenraum holen. Insbesondere in großen Kirchen wie der Marienkirche kommt die imposante Musik gut zur Geltung.
Seit Jahrhunderten ist es in den Ardennen Tradition, zur Zeit des Hubertustages eine festliche Messe zu Ehren des Schutzheiligen der Natur, Umwelt und Jagd abzuhalten. In Deutschland hat sich diese Tradition von der typischen katholischen „Messe zu Ehren des Heiligen Hubertus“ zu einer konfessionsunabhängigen Tradition gewandelt.
Das Horn-Ensemble „Souvenir de Nienover” besteht aus über ganz Deutschland verteilten Hornisten, die sich regelmäßig in wechselnder Besetzung zu Musikprojekten oder Konzerten treffen.
Der Deutsche Forstverein e. V. (DFV) setzt sich seit 1899 für den Wald und seine zahlreichen Ökosystemleistungen für Mensch und Umwelt ein. Er unterstützt politische Initiativen, betreibt Öffentlichkeitsarbeit und organisiert Fortbildungen für seine 6.000 Mitglieder. Vom 3. bis 7. Juni 2024 findet in Rostock die 72. Forstvereinstagung unter dem Motto „Wald – Wasser – Küste: Tradition bewahren, Zukunft gestalten“ statt. An der Tagung nehmen knapp 1000 Personen teil, die aktuelle Fragen rund um den Wald diskutieren.




