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„Und nach dem Studium ..." – JNF-Gesprächsabend mit Nachwuchskräften zur Ausbildung bei Sachsenforst

Die jungen Försterinnen und Förster von Sachsenforst (v.r.): Felix Spittler, Patrick Donat, Janet Meschkat, Carolin Werthschütz und die Regionalvertreterin vom Jungen Netzwerk Forst (JNF), Ulrike Willhelm. Foto: JNF

Rund 60 Studierende strömten am Abend des 7. Novembers zur JNF-Veranstaltung in Tharandt, um einmal umfassend aus erster Hand über die Laufbahnausbildung sowie den daraufhin möglichen Berufseinstieg bei Sachsenforst informiert zu werden. Dazu hatte das Junge Netzwerk Forst (JNF) Janet Meschkat, Carolin Werthschütz, Felix Spittler und Patrick Donat eingeladen. Sie sind Anfang 30, haben vor kurzem entweder den Anwärter oder das Referendariat absolviert und sind nun als Revierleiterin, Sachbeauftragter oder als Referent für Privat- und Körperschaftswald bzw. in der Forsteinrichtung beim Staatsbetrieb Sachsenforst tätig.


Der gehobene und höhere Dienst beim Staatsforst sind die wohl bekanntesten Berufsbilder bei Forststudierenden. Doch so richtig wusste bisher wohl keiner der Veranstaltungsteilnehmer, was ihn erwarten könnte. In lockerer Atmosphäre berichteten Janet Meschkat, Carolin Werthschütz, Felix Spittler und Patrick Donat authentisch über ihre Erfahrungen. So wird man während der Ausbildung beispielsweise an diversen Orten eingesetzt, um die Bandbreite der Waldstandorte in Sachsen kennenzulernen. Man sollte dahingehend also flexibel sein. Bei der Übernahme jedoch wird von Sachsenforst oftmals versucht, auf die Familien- und Wohnsituation Rücksicht zu nehmen.

 

Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Abends war, dass wir Studierenden selbstständig zusätzliche Praxiserfahrungen sammeln sollten, weil diese wegen des theoriereichen Studiums in Tharandt zu kurz kommen. Es erleichtere die Ausbildung sehr, wenn man bereits verschiedene Waldbilder und Waldbausituationen gesehen hat. Um sich dahingehend weiterbilden zu können, eignen sich Praktika oder auch Fachexkursionen, wie sie von den zahlreichen forstlichen Vereinen, z.B. vom Deutschen Forstverein und vom Jungen Netzwerk Forst angeboten werden.

 

Viele Zuhörenden ergriffen die Chance und stellten zahlreiche Fragen an die Gäste. Unter anderem zur Vereinbarkeit von Familie und Laufbahnausbildung, oder welche Fähigkeiten man sich über das Studium hinaus noch aneignen sollte, um eventuelle Defizite während der Ausbildung nicht mühsam aufholen zu müssen. Der umfassende Einblick in die Laufbahnausbildung exemplarisch beim Staatsbetrieb Sachsenforst erleichtert nun bestimmt einigen die Entscheidung, wie es nach dem Studium weitergehen könnte.

Ulrike Willhelm, JNF Sachsen

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