Deutscher Forstverein e.V.

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Weihnachtsbrief des Hessischen Forstvereins

Sehr geehrte Mitglieder des Hessischen Forstvereins,

das zweite Jahr unter Pandemiebedingungen neigt sich nun langsam dem Ende zu. Zwei Jahre, die Vereinen jeglicher Couleur zu schaffen gemacht haben. Selbst kleinere Veranstaltungen mit einer überschaubaren Teilnehmerzahl waren schwierig zu organisieren, bzw. phasenweise einfach unmöglich. Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, im Herbst wenigstens in diesem Jahr eine Forstvereinstagung mit Exkursion und anschließender Jahreshauptversammlung in Romrod zu organisieren und durchzuführen. An dieser Stelle sei noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitorganisatoren gerichtet und insbesondere auch an unsere Geschäftsführerin, Frau Rausch, Frau Grün vom JNF und natürlich an das Forstamtsteam, das uns wiederum sehr nett aufgenommen hat.

Die Jahreshauptversammlung war im Wesentlichen vom Blick nach vorn geprägt, da zwischenzeitlich viele Veranstaltungen einschließlich der Tagung des Deutschen Forstvereins abgesagt werden mussten. Finanziell steht der HFV derzeit noch gut da, allerdings wird sich die Situation verändern, da wir bereits ab diesem Jahr Beiträge an den Deutschen Forstverein abführen müssen, die den derzeitigen Jahresbeitrag voll umfassen. Deshalb war es notwendig die Beiträge der hessischen Mitglieder anzupassen. Der vom Vorstand vorgeschlagene Weg einer schrittweisen Erhöhung wurde von der Mitgliederversammlung überstimmt. Eine deutliche Mehrheit der Versammlung sprach sich für eine Erhöhung des derzeitigen Beitrages sofort auf 50 € Jahresbeitrag (ab 1.1.2022) aus. Damit wird der HFV das Niveau anderer Länderforstvereine erreichen, die Beiträge in dieser Höhe schon seit Jahren erheben. Wir sind uns dabei bewusst, dass das nicht überall auf Gegenliebe stoßen wird, weshalb ich hoffe, dass Sie uns trotzdem treu bleiben und dies bitte nicht mit einer Austrittswelle quittieren. Ich bitte um Verständnis dafür, dass wir jetzt in einem Schritt das vollziehen wollen, was wir ansonsten schrittweise in den kommenden Jahren hätten vollziehen müssen.

Wir möchten dies aber auch mit mehr Leistungen unsererseits verbinden. Wir haben im nächsten Jahr vor endlich wieder in ein geregeltes Veranstaltungsprogramm (wenn möglich eine Frühjahrs- und eine Herbstexkursion) einzusteigen und dabei auch das „Junge Netzwerk Forst“ einzubinden und nicht zuletzt auch finanziell etwas zu unterstützen. Die jungen Leute leisten hervorragende Arbeit für unsere Anliegen und sind ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Forstvereines. Für den Frühsommer hat sich eine Delegation aus Polen angekündigt, der obligatorische Gegenbesuch soll im Spätsommer erfolgen. Gleichzeitig hat die Jahreshauptversammlung beschlossen die Wiederauflage des Buches: „Wege zu alten Bäumen“ finanziell zu unterstützen. Hier haben sich insbesondere die sehr aktiven Mitglieder des forstgeschichtlichen Ausschusses vorbildlich „ins Zeug“ gelegt. Spiritus Rektor ist Herr Freudenstein, der für einige Landkreise noch tatkräftige Unterstützung sucht (Kontaktdaten sind über die Geschäftsstelle zu erfahren). Weiterhin sind für die Außenwirkung neue „Roll-up-Banner“ in Planung und unserer Schatzmeister bedarf dringend neuer Hardware.

Abschließend möchte ich Sie einladen uns bei der Entwicklung neuer Leitlinien für die Arbeit des HFV zu unterstützen. Wir möchten sehr gerne einen Meinungsbildungsprozess in Gang setzen, der den Rahmen steckt, für welche Ziele und Inhalte der HFV steht bzw. sich der Vorstand in seiner Arbeit einsetzt. Der Weg dorthin ist noch nicht entschieden, aber uns ist eine möglichst breite Beteiligung der Mitglieder wichtig – lassen Sie sich überraschen.

Im Namen des Vorstandes darf ich Ihnen nun ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2022 wünschen. Bleiben Sie uns verbunden und vor allem gesund!

Ihr Stefan Nowack

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