Deutscher Forstverein e.V.

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13.02.2017

Mit dem Sächsischen Forstverein durch die Wälder der Slowakischen Republik

Ein ausführlicher Reisebericht von Dr. Klaus Dittrich

Blick von der Zipser Burg (Foto: Schnitzer)

Die Vielfalt Europas, seiner Landschaften und Kulturen, lernt man am besten auf Reisen kennen. Für Forstleute und an Wäldern Interessierte, die im Osten Deutschlands beheimatet sind – dies trifft auf fast alle Reiseteilnehmer zu – ist die Slowakei kein Neuland. Zu Zeiten der DDR bot diese Region eine der wenigen Möglichkeiten, mit vertretbarem Aufwand hohe Mittelgebirge sowie ein Hochgebirge zu erwandern – die Hohe Tatra, das kleinste Hochgebirge der Welt und das einzige Hochgebirge zwischen Ural und Alpen. Viele der Tharandter Forststudenten (zur TU Dresden) haben damals die Gelegenheit genutzt, am alljährlichen Austausch mit der Partnereinrichtung, der damaligen Hochschule für Forstwirtschaft und Holzindustrie Zvolen, teilzunehmen - nachhaltige Eindrücke für das ganze forstliche Berufsleben garantiert.

Bereits im August 2002 – damals unter dem Eindruck des verheerenden Hochwassers in Sachsen – hatte unser unvergessenes Vereinsmitglied und Geschäftsführer, Dr. Siegfried Lange, eine forstliche Studienreise in die Slowakei organisiert und geleitet. Damals waren der Staatliche Forstbetrieb Liptovski Hradok (Niedere Tatra), die Hohe Tatra, die Große  und die Kleine Fatra, die Region Orava, der Kurort Sliac und die Forstliche Fakultät der TU Zvolen unsere Ziele. Das Quartier befand sich in Donovaly, einem bekannten Wintersportort der Niederen Tatra.

14 Jahre danach freuten sich 24 Interessenten wiederum darauf, Bekanntes und Neues zu entdecken. Eine derartige, fachlich geprägte Reise ins Ausland steht und fällt mit guten Kontakten zu örtlichen Partnern und mit der sprachlichen Verständigung. Es war deshalb ein Glücksfall, dass wir mit Frau Jana Tschiedel aus Dresden eine Reiseleiterin gewinnen konnten, die aufgrund ihres forstlichen Studiums an der TU Zvolen und vieler weiterer Bereisungen über eine profunde Kenntnis des Landes, seiner Menschen, deren Sprache und natürlich auch des Waldes und der Forstwirtschaft verfügt.

Vom 27. Mai bis zum 04. Juni 2016 waren wir mit einem Reisebus der Firma IDEAL-Tours unterwegs. Der in der Tschechischen Republik beheimatete Fahrer Premek Spatny hat uns klaglos und sicher über alle Kategorien befahrbarer Strecken –von der Autobahn bis zum vom Hochwasser unterspülten Waldweg – geführt. Seine Landes- und Sprachkenntnis war von Vorteil.

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